CO2-Speicher, erneuerbar, wiederverwendbar, kompostierbar: Holz ist eine Schlüsselressource für die Kreislaufwirtschaft, insbesondere im Bauwesen. Dank der Zusammenarbeit mit ProRamus hat IDM eine Studienreise nach Tirol organisiert, um die Verwendung von Holz im Bauwesen zu fördern.
Eine Südtiroler Delegation, bestehend aus Vertretern der Industrie und des Handels, der Politik und der Verwaltung sowie Architekten und Planern, besuchte drei zukunftsweisende Gebäude, die zeigen, wie es möglich ist, innovative, nachhaltige und gleichzeitig attraktive Gebäude unter Verwendung dieses erneuerbaren Rohstoffs zu entwerfen.
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Bioökonomie und Holzbau: IDM Studienreise nach Tirol mit ProRamus

“In Tirol liegt der Anteil an Häusern, die mit dem Rohstoff Holz gebaut werden, bei 30 Prozent.“ Deshalb ist es für uns sehr interessant, das Modell der Nachbarregion kennenzulernen.”
Vera Leonardelli, IDM Südtirol
In einer neuartigen Verbundbauweise aus Holz und Stahl entsteht gerade „DAS RAIQA“. Das Gebäude der Raiffeisen-Landesbank in Innsbruck wird aber nicht nur Bank, sondern gleichzeitig auch Hotel, Art-Space und Eventlocation sein und einen Urban Garden, einen Co-Working-Space, Shops und Gastronomie beherbergen.
Rund 2.000 Kubikmeter Holz stecken im achtstöckigen Neubau der Zentrale der Tiroler Versicherung, ebenfalls in der Innsbrucker Innenstadt beheimatet. Errichtet wird das erste Holzhochhaus Innsbrucks mit begrünter Fassade.
Ein offenes Bürokonzept kennzeichnet den neuen Sitz des internationalen Trekking- und Abenteuerreiseveranstalter ASI Reisen in Natters. Kombiniert wurde beim Bau eine Holzrahmenbauweise mit massiven Holzelementen, um den Materialeinsatz zu optimieren und die offene Bauweise zu ermöglichen.
Die Arbeitsgruppe ProRamus, die von IDM koordiniert wird, hat das Ziel, die Holzindustrie durch innovative Projekte zu stärken. Diese Initiative auf Südtiroler Ebene konzentriert sich auf die Holzindustrie als strategischen Sektor und vernetzt die Akteure der Branche.